Unternehmen müssen sich Wettbewerbsverstöße zur Akquisition eingesetzter Personen zurechnen lassen

Beruht der Irrtum des Unternehmers darauf, dass ihn diejenigen Personen, die er für die Akquisition eingesetzt hat, über das Vorliegen einer Bestellung getäuscht haben, haftet er für den in der Zusendung der unbestellten Ware liegenden Wettbewerbsverstoß ungeachtet einer Wissenszurechnung nach § 166 Abs. 1 BGB nach § 8 Abs. 2 UWG.


(BGH Urteil vom 17. August 2011 - I ZR 134/10)